Die Touristikkonzerne ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg suchen jedes Jahr eine große Anzahl von Animateuren. Eine Bewerbung ist das ganze Jahr über möglich. Die Schulungen finden von Februar bis April statt. Noch im selben Monat geht es dann in die Zieleorte. Dabei handelt es sich um die Kanarischen Inseln und alle Urlaubsziele rund um das Mittelmeer und das Rote Meer, wie zum Beispiel Mallorca, die griechischen Inseln und Ägypten. Die gesamten Kosten für die Vorbereitung und Schulung werden von den Reiseunternehmen übernommen. Das gleich gilt für die Anreise. Für den Hin-und Rückflug zu den Einsatzgebieten entstehen keinerlei Kosten.
Der Traumjob wird selbstverständlich vergütet und zudem werden noch zahlreiche Zusatzleistungen geboten. Der Nettoverdienst liegt bei etwa 700 Euro. Die Beiträge für Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherungen werden vom Arbeitgeber übernommen. Darüberhinaus wird noch eine Gepäckversicherung geboten. Das ist von Bedeutung für Animateure mit wechselnden Dienstorten. Selbstverständlich besteht der Anspruch auf Urlaub. Die Unterbringung erfolgt normalerweise in der Hotel-oder Club-Anlage und ist kostenfrei. Auch die nötige Verpflegung wird vom Arbeitgeber übernommen. Das gilt nicht immer für Getränke, aber es werden Getränkefreibeträge und Rabatte angeboten. Je nach Einsatzdauer oder Einsatzgebiet werden zudem Freiflüge nach Deutschland bezahlt. Die Dienstbekleidung wird selbstverständlich gestellt.
Geregelte Arbeitszeiten sind für Animateure ein Fremdwort. Oft müssen die Gäste bis spät in die Nacht hinein unterhalten werden und am nächsten Morgen erwarten die Urlauber organisierten Frühsport. Das Wochenende ist in der Regel der Veranstaltungshöhepunkt und ein „Ausschlafen am Sonntag“ ist in den Touristenanlagen nur für Gäste durchführbar. Doch jeder Animateur benötigt auch seine Ruhepause und so gibt es einen freien Tag in der Woche.
Wer sich für den Animateur-Job bewerben will, der sollte schon einige Vorkenntnisse mitbringen. Selbst wenn die Betreuung in der Regel nur für deutsche Urlauber erfolgt, sollte man Fremdsprachenkenntnisse vorweisen können. Englisch sollte man zur Kommunikation mit einheimischem Personal und für Notfall schon beherrschen. Man muss nicht fließend Englisch sprechen, aber eine Grundverständigung sollte schon möglich sein. Jede weitere Sprache ist natürlich ein Plus. Es gibt vier Grundarten von Animateuren. Chefanimateure sind in der Regel „alte Hasen“ und arbeiten hauptberuflich in der Branche. Kinderanimateure sollten Erfahrungen in der Kinderbetreuung mitbringen oder sind idealerweise Erzieherinnen. Auch die ehrenamtliche Arbeit als Jugendbetreuer oder Jungendtrainer wird anerkannt. Sport-Animateure sollten bereits Erfahrungen als Sportlehrer oder Mannschaftbetreuer mitbringen. Darüber hinaus ist oft eine Trainer-Lizenz erforderlich. Tanz- und Musik-Animateure benötigten fundierte Kenntnisse aus Musikbereichen. Idealerweise hat man schon mal als Tanzlehrer oder DJ gearbeitet. Ein Musikinstrument sollte zudem beherrscht werden.
Mehr Informationen gibt es unter www.animateur-im-ausland.de. Dort gibt es auch Tipps rund um eine erfolgreiche Bewerbung.
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