Auswandern nach Malaysia Teil 2

by Carina on 23. November 2009


Schon im ersten Teil „Auswandern nach Malaysia“ haben wir von den ausgezeichneten Möglichkeiten in dem asiatischen Land berichtet. Das möchten wir an dieser Stelle fortsetzen.

Nicht nur für Arbeitnehmer, auch für Investoren wird Malaysia zunehmend interessanter. Die politische Lage in dem Land ist seit Jahren stabil und auch die gut ausgebaute Infrastruktur lässt ausländische Unternehmen aufhorchen. Malaysia ist ein ausgezeichneter Wirtschaftstandort. Davon sind jetzt schon mehr als 4000 Unternehmen aus 50 verschiedenen Ländern überzeugt, die momentan in Malaysia tätig sind. Die Tendenz ist steigend und birgt somit auch immer Chancen für Auswanderungsinteressierte, in Malaysia Fuß zu fassen.

Auch Auswanderer nach Malaysia müssen bürokratische Hürden überwinden. Wer bereits eine Arbeitsstelle vorweisen kann, erhält einen sogenannten „Employment Pass“. Vorausgesetzt, dass der Arbeitsvertrag über mindestens 2 Jahre laufen muss und das der Mindestverdienst bei 3000 RM liegt. Die Antragsstellung wird meist vom zukünftigen Arbeitgeber übernommen. Allerdings ist der „Employment Pass“ nur begrenzt gültig. Ehepartner und Kinder können problemlos mit einreisen.

Diese Form des Visums beruht auf einer arbeitsrechtlichen Basis. Der Arbeitsplatz in Malaysia wird nur dann an einen ausländischen Bewerber vergeben, wenn sich kein einheimischer Arbeitnehmer finden lässt. Bei ausländischen Firmen, die in Malaysia tätig sind, gelten zum Teil auch andere Regelungen.

Arbeitszeit und Arbeitsregelungen sind im Arbeitsvertrag festgeschrieben. Vom Gesetz her gibt es allerdings keine wirklichen Vorgaben, so dass Arbeitsverträge sehr individuell gestaltet sind. Das gilt natürlich in erster Linie für malaysische Arbeitgeber.

Ein mit Deutschland vergleichbares Sozialversicherungssystem existiert in Malaysia nicht. Es gibt nur den sogenannten „Employees Provident Fund“. Die Erwartungen sollten aber nicht zu hoch gesteckt werden, denn in erster Linie werden dadurch spätere Rentenzahlungen gesichert.

Auch die Krankenversicherung und die Krankenversicherungsleistungen in Malaysia können nicht mit Deutschland verglichen werden. Die Krankenversicherung übernimmt immer nur die Kosten für einen stationären Krankenhausaufenthalt. Ambulante Behandlungen, somit auch Arztbesuche, müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Die Tarife und Leistungen sind von vielen Kriterien abhängig. Die meisten Arbeitgeber versichern ihre Angestellten in einer Gruppenkrankenversicherung. Um im Ernstfall wirklich abgesichert zu sein, sollte man vorsichtshalber eine Krankenversicherung für Auswanderer abschließen.

Natürlich werden auch in Malaysia Steuern erhoben. Steuerpflichtig, ist jeder, der sich in Malaysia aufhält. Die Steuerpflicht tritt nach sechs Monaten dauerhaften Aufenthalts in Kraft. Die Höhe der zu zahlenden Steuer ist vom Einkommen abhängig.

Wer ohne Vorurteile und mit ein wenig Mut nach Malaysia auswandert, wird schnell gefangen sein von der asiatischen Faszination. Auswanderer müssen die Mentalität der Malaysier kennen und lieben lernen. Nur so wird die Auswanderung ein Erfolg.

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{ 3 comments… read them below or add one }

Matthias Jungbauer 29. Januar 2010 um 14:24

Wer auswandern möchte sollte auch ein paar malaysische Wörter lernen.

In meinen Augen, eine der einfachsten asiatischen Sprachen für Deutsche.

Christa 7. Februar 2010 um 04:08

Richtig, die Malays freuen sich, wenn man ein wenig Bahasa Melayu spricht. Aber die Kenntniss der Landessprache ist hier keine Voraussetzung, mit Englisch kommt man überall weiter.

Infos über deutsche und schweizer Firmen in Malaysia gibts hier:
http://sites.google.com/site/malaysiaauswandern/Home/wirtschaft-malaysia

Alle Informationen über Banken, Wirtschaft, Steuern….. in Malaysia,
Leseprobe:
http://www.guideebook.com/product.php?products_id=229&sessionid=48b3998a7a9c46bbef6c68e8950606b3

Carina 21. Februar 2010 um 17:09

Hallo Christa,
danke für die Infos!

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