Die Küche können sie getrost in Deutschland lassen, denn fast alle Mietobjekte sind komplett mit einer Küche ausgestattet. Die elektrischen Küchengeräte können Sie zudem in Amerika gar nicht benutzen, da dort ein 110 Volt Wechselstrom in die Leitungen gespeist wird. Das heißt im Klartext, dass die Geräte, sofern sie nicht umschaltbar sind, mit einem Adapter versehen sein müssen oder sie einen Transformator benötigen. Letzterer ist in der Anschaffung sehr teuer. Zudem berichten viele Auswanderer, dass der Transformator oft heiß läuft oder sogar durchbrennt. Die Mitnahme lohnt sich in der Regel nicht. Elektrogeräte sind in den Staaten günstig zu erwerben.
Bei der Mitnahme von Kleingeräten wie Föhn oder Rasierer scheiden sich die Geister. Einige dieser Dinge lassen sich problemlos von 110 auf 220 Volt und umgekehrt umschalten oder sind Batteriebetrieben. Doch trotz dieser Tatsache sollte man sich gut überlegen, ob es nicht günstiger ist, die Geräte in den USA neu anzuschaffen. Auch andere Elektrogeräte wie zum Beispiel Bügeleisen, Fernsehgerät oder Kaffeemaschine sind nicht auf 110 Volt umschaltbar und sollten daher nicht mit in die neue Heimat genommen werden.
Wer sich trotzdem dafür entscheidet das ein oder andere Elektrogerät mitzunehmen, der sollte sich im Klaren darüber sein, dass man im Fall einer Reparatur kaum Ersatzteile findet. Viele Betriebe lehnen einen Reparaturauftrag ab, da sie mit den ausländischen Geräten nicht wirklich vertraut sind.
Vom Schlafzimmer sollte man sich in jedem Fall trennen. In vielen Fällen werden Sie in der neuen Bleibe noch nicht einmal einen Stellplatz für die Schränke finden. Das liegt daran, dass amerikanische Wohnungen und Häuser mit begehbaren Kleiderschränken ausgestattet sind. Auch die Betten sollte man lieber in Deutschland zurücklassen. Zwar passen die gängigen Doppelbettgrößen problemlos in ein amerikanisches Schlafzimmer, doch die Normmaße sind anders. Das heißt, dass sie meist kein passendes Spannbetttuch oder passende Bettwäsche finden werden.
Persönliche Dinge und Erinnerungen gehören auf jeden Fall zum Umzugsgut. Auch Kristallglas und hochwertiges Porzellan, wie zum Beispiel Hummel-Figuren, sollten sie mit nach drüben nehmen. Die sind in den USA sehr begehrt und in der Anschaffung sehr teuer.
Fast in jeder größeren Stadt kann man Lagerräume anmieten. Hier können Sie vorrübergehend alle Dinge unterstellen, die Sie in Deutschland lassen wollen. Um Kosten zu sparen, kann man auch Nachbarn, Freunde oder Verwandte fragen. Die haben sicher noch ein Plätzchen frei, um einige Ihrer Dinge unterzustellen.
In jedem Fall sollten Sie beachten, dass die amerikanischen Häuser keinen Keller haben. Auch ein Speicher ist so gut wie gar nicht vorhanden. Als Unterstellmöglichkeit muss meist die Garage herhalten.
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