„Stuttgart-Shanghai“ ist der Titel einer Auswanderungs-Reportage bei ARTE. Den Sendetermin sollte man sich unbedingt notieren, denn dieser Beitrag ist nicht wirklich vergleichbar mit den Auswanderungsserien, die wir Woche für Woche im Fernsehen präsentiert bekommen. Es wird aufgezeigt, dass der asiatische Markt auch für deutsche Auswanderer gute Chancen bietet und wie ein deutsches Ehepaar versucht, in Asien Fuß zu fassen.
Die Auswanderungsgründe der Deutschen sind fast immer die Gleichen. Für Iris und Mark waren es die fehlenden Perspektiven in Deutschland, die sie ins Reich der Mitte trieben. Obwohl beide über eine qualifizierte Ausbildung verfügen, war es um die Jobaussichten in Deutschland eher schlecht bestellt. In China werden dagegen dringend Fachkräfte benötigt. Die Lage im Reich der Mitte ist vergleichbar mit Deutschlands Situation in den 60er Jahren. China ist heute ein Einwanderungsland geworden. Ein Teil dieses Auswanderungsstroms sind auch Iris und Mark aus Stuttgart geworden. Das deutsche Ehepaar will in Shanghai endlich beruflich neu durchstarten.
Die Filmautorin Sandra Jakisch begleitete die beiden Deutschen durch ihren neuen Alltag in Shanghai. Entstanden ist ein spannender und seriöser Beitrag, der die Schwierigkeiten von Auswandern beleuchtet und nachdenklich und humorvoll vom Umgang mit Chinesen erzählt. Sehr empfehlenswert!
Der Programm-Tipp „Stuttgart-Shanghai“ am Samstag, 22. August um 17.55 Uhr bei ARTE
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Naja, war enttäuscht davon, weil die beiden 25 Jahre alten Eheleute sich in das gemachte Nest vom Vater setzen. Von wegen war der Grund die “fehlenden Perspektiven in Deutschland”, der Sohn muss die Firma vom Vater übernehmen. Nebenbei wohnen die beiden in der Villa vom Vater oder können sich einen andere Wohnung auf Kosten der Eltern suchen…. Echte Auswandererprobleme: Fehlanzeige!